Zusätzlich zu unseren öffentlichen Veranstaltungen können für Gruppen auch Sonderveranstaltungen durchgeführt werden. Mehr dazu unter Angebote.
- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Mond, Planeten und Sterne am Abendhimmel – Beobachtungsabend

Die Novembernächte laden bei gutem Wetter zu einer ausgiebigen Sternenschau ein. Mit den Teleskopen der Sternwarte können wir tief in die Geheimnisse des Sternenhimmels eindringen.
Am abendlichen Firmament sieht der aufmerksame Beobachter sofort die großartigen Sternkonstellationen der Herbststernbilder. Ob Perseus, Andromeda, Dreieck oder das Sternbild Kassiopeia, schnell findet sich jeder zurecht. Die Hauptsterne der Kassiopeia bilden eine auffällige Sternbild-Figur, oft auch Himmels-W genannt. Hoch im Süden sind die Sternbilder Pegasus und Andromeda zu sehen. Sie bilden zusammen einen riesigen Himmelswagen. In der Andromeda finden wir den berühmten Andromeda-Nebel M31, der rund 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Solche fernen Sterneninseln gibt es im Weltall unermesslich viele.
Unser heller Erdmond ist an diesem Abend der Hingucker. Seine Oberfläche mit seinen vielen Kratern, die an der Lichtgrenze zwischen hell und dunkel besonders deutlich zu sehen sind, lädt zum Fotografieren mit dem eigenen Handy ein. Sogar ein eigenes Mondfoto mit vielen Kratern – das wäre doch mal was!
In der Dunkelheit lohnen sich dann auch intensive Beobachtungen der Planetenriesen Saturn und später Jupiter. Sie sind die größten Planeten in unserem Sonnensystem und zählen zu den schönsten Himmelsobjekten des Firmaments. Zu Beginn des abendlichen Himmelsspaziergangs beeindruckt Saturn mit seinen Ringen. In den Teleskopen der Sternwarte sieht er fantastisch aus! Sogar der größte Mond des Saturn, Titan, ist gut zu sehen. Seine Oberfläche kennen wir durch das Erkunden mittels Raumsonden sehr gut. Und es kann wirklich Erstaunliches über ihn berichtet werden.
Wenn dann Jupiter später gut sichtbar ist, sind seine Wolkenbänder sowie Wolkenstrukturen sehenswert. Vielleicht kann sogar ein gigantischer Wolkenwirbel, der „Große Rote Fleck“, kurz GRF genannt, gesehen werden. Dazu noch die vier großen Monde des Jupiters, deren Positionsänderungen uns schon frühzeitig ermöglicht haben, die Geschwindigkeit des Lichts zu bestimmen. Es ist sehr schön, was unsere Fernrohre am Himmel zeigen. Bei sehr guten Sichtbedingungen können dazu noch die fernsten Planeten Uranus und Neptun beobachtet werden. Sicherlich wäre deren Auffinden ein Höhepunkt des Abends!
Zu dieser astronomischen Sternenschau möchten wir alle Naturliebhaber, selbstverständlich warm angezogen, einladen. Auch bei schlechtem Wetter wäre der Weg nicht vergebens, denn unser Planetarium ermöglicht interessante Einblicke ins Weltall.
Voranmeldung gerne unter 03772 22439 oder service@sternwarte-schneeberg.de


